Organisationstheorie trifft agentic coding

Ich bring euch in Gang. Den Rest macht ihr selbst.

Mit Workshop, Setup und klaren nächsten Tasks durch Phase 0 und 1. Danach baut ihr Phase 2 und 3 mit eurem Team selbst weiter.

Wo Teams hängen bleiben

Agentic coding scheitert selten am ersten Demo-Moment. Es scheitert im Alltag, wenn review, Quality Gates und Lernen nicht als System mitwachsen.

  • Review wird zum Bottleneck

    Eure schnellsten Leute hängen im review fest, während Agents immer mehr erzeugen. Das drückt den Durchsatz und macht Qualität vom Kalender einzelner Personen abhängig.

  • Quality Gates wechseln dauernd

    Was vor dem merge geprüft wird, ändert sich je nach Person, Repo oder Tagesform. Dadurch lernt der Agent kein stabiles Zielbild.

  • Der Lern-Loop fehlt

    Ohne Journal und Messung bleibt jedes gute oder schlechte Ergebnis ein Einzelfall. Das Team wiederholt Fehler, statt sie in bessere Prompts, Regeln und Tasks zu übersetzen.

Der Ansatz

Ich verbinde Organisationstheorie mit agentic coding. Wir bauen zuerst die Arbeitsform, in der Agents verlässlich beitragen: Rollen, Gates, Übergaben und klare Verantwortung.

Ich schaue mit euch laufend auf zwei Ebenen: qualitativ im Journal, quantitativ in den Spuren aus hooks, logs, SQL und traces.

Die Phasen

Ich bringe euch hands-on durch Phase 0 und 1. Ab Phase 2 habt ihr die Konzepte und die konkreten Tasks, um selbst weiterzugehen.

  1. 0

    Grundlage

    Branching, review, CI und klare Übergaben stehen. Agents arbeiten ab hier in einem Rahmen, der Fehler früh sichtbar macht.

  2. 1

    Geführter Einsatz

    Wir setzen die ersten Bausteine gemeinsam auf und testen sie an echter Arbeit. Das Team versteht, warum die Regeln so geschnitten sind.

  3. 2

    Team skaliert selbst

    Ihr ergänzt weitere subagent prompts, skills, AGENTS.md-Fakten und Reviews aus eigener Kraft. Aus Beispielen werden Routinen.

  4. 3

    Kontrollierter Durchlauf

    Agents tragen den Großteil des Flusses, Menschen greifen gezielt an den wichtigen Stellen ein. Der Lern-Loop hält Qualität und Tempo zusammen.

Tag 1

Tag 1 ist Workshop und Setup in einem. Ich richte mit euch die Grundlage ein und arbeite an den Konzepten, bis klar ist, wie ihr den Rest ohne mich weiterbaut.

  • Phase 0 und die ersten Teile von Phase 1 sind im Arbeitsalltag verankert.
  • Das Team versteht die Kernideen hinter review, Rollen, Handoffs und Lern-Loop.
  • Ihr geht mit einem priorisierten Aufgabenpaket für die nächsten Schritte raus.

Im besten Fall reicht ein gemeinsamer Start. Danach setzt ihr den Rest mit eurem Team selbst um.

Vier Bausteine reichen

Für den Start braucht ihr keine große Bibliothek. Diese vier Artefakte tragen fast alles, was später wiederverwendbar werden soll.

  • subagent prompts

    Diese Prompts schneiden Aufgaben so zu, dass ein subagent einen klaren Scope, klare Inputs und einen sauberen Output hat.

  • skills

    Diese skills halten wiederkehrende Abläufe fest, damit gute Arbeitsschritte immer gleich beschrieben werden.

  • AGENTS.md

    Hier stehen Fakten, Regeln und lokale Konventionen. So muss Kontext nicht in jedem Prompt neu erklärt werden.

  • handoff contract

    Er legt fest, was beim Übergang zwischen Agent und Mensch oder zwischen zwei Agents geliefert werden muss.

Der Lern-Loop

Agentic coding wird besser, wenn ihr Ergebnisse systematisch zurück in das Setup spielt. Der Lern-Loop macht daraus eine Routine.

Qualitativ

Im Journal landet, was in der Arbeit auffällt: gute Prompts, kaputte Annahmen, saubere Handoffs, unnötige Schleifen.

Quantitativ

Dazu kommen messbare Signale aus hooks, logs, SQL und traces. So seht ihr, wo Agents Zeit sparen, hängen bleiben oder Qualität verlieren.

Spezialisierung

Mein Hintergrund ist Data Engineering. Dort fallen Kosten von unklaren Übergaben, schwachen reviews und fragilen pipelines früh auf. Die Muster dahinter gelten in jedem Stack.

Eike Stürmer

Über mich

Ich bin Eike. Ich arbeite an der Stelle, an der Arbeitsweise und Code zusammenlaufen. Mein Ziel ist ein Setup, das euch nach kurzer gemeinsamer Arbeit ohne externe Hilfe weiterbringt.

Lasst uns auf euren Stand schauen

Wenn ihr gerade zwischen erstem Experiment und belastbarem Ablauf hängt, sprechen wir über Phase 0, Tag 1 und die nächsten konkreten Tasks. Booking ist der schnellste Weg, Mail geht auch.